Kindergeburtstag Feiern mit Plan

Jedes Kind möchte seinen Geburtstag mit den Freunden feiern. Aber so eine Meute von Kindern möchte beschäftigt werden. Um einen Kindergeburtstag zu feiern gehört einiges dazu und man sollte immer eine genaue Vorstellung des Geburtstages haben, auch wenn es nachher anders läuft. Am besten ist es, sich die Organisation genau einzuteilen. Durch die richtige Organisation wird jede Gelegenheit zur Langeweile vermieden. Gut geplante und durchgeführte Kindergeburtstage sind eine schöne Erinnerung an die Kindheit. Und das nicht nur für das Geburtstagskind, auch für die Gäste und den Organisierenden kann ein Kindergeburtstag zum unvergessliches Erlebnis werden.

Es gibt drei Phasen eines Kindergeburtstages:

In der ersten Phase werden die grobe Planungspunkte besprochen:


Zeitraum:
Wann beginnt die Geburtstagparty? Wann endet die Geburtstagsparty? Ist eine Übernachtungsparty geplant?


Anzahl Kinder:
Wie viele Kinder darf das Geburtstagskind einladen? Gibt es genügend Stühle am Tisch bzw. auf der Terasse?


Ort:
Wo soll der Geburtstag stattfinden? Wird außerhalb gefeiert? (z.B.: Bowling, Kino, Schwimmbad, Schnitzeljagd im Wald) Ist dabei eine Reservierung nötig? Müssen die Kinder etwas mitbringen? (z.B.: Turnschuhe, Badezeugs, Brille)


Thema:
Wenn es eine Themenparty wird, muss das Thema mit dem Geburtstagskind zusammen abgesprochen werden. Das Geburtstagskind sollte Spaß an dem Thema haben, das es die Hauptperson der Party ist.


Einladung:
Die Einladung sollte zusammen mit dem Geburtstagskind geschrieben und gestaltet werden. Bei Themengeburtstagen kann textuell und gestalterisch auf das Thema schon hingewiesen werden. Die Dinge, die die Eingeladenen für die Feier mitbringen müssen, sollten auf jeden Fall schon auf der Einladung erwähnt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Einladungen rechtzeitig verteilt werden. Zwei Wochen vor dem Kindergeburtstag sind ausreichend. Desweiteren darauf achten, dass sich die Gäste anmelden sollen, dies dient zu einer besseren Planung.

Wenn die Einladungen geschrieben, verschickt und überbracht wurden, kann die zweite Phase beginnen: Ablaufplan für den Tag der Geburtstagsfeier selber
 

Essen:
Hier ist zu beachten, dass nichts ausgefallenes gekocht wird. Es ist besser auf altbewährtes Essen zu setzten, dass viele Kinder mögen: z.B.: Grilltes, Spaghetti, Pizza, etc. Im Vorhinein auf jeden Fall abklären, ob Kinder gegen Zutaten allergisch sind und ob für Kinder vegetarisch und sogar vegan gekocht werden muss.
 

Spiele:
Die Spiele sollten altersgerecht sein, themenbezogen und die Kinder herausfordern. Zudem ist eine Vielfalt an Spielen sinnvoll, sodass keine Langeweile aufkommt und man Auswahl bei der Art der Spiele hat.
 

Basteln:
Es sollte nur dann gebastelt werden, wenn das Geburtstagskind selbst gerne bastelt. Dann können Bastelarbeiten der Jahreszeit und dem Geburtstagsthema anpasst werden.
 

Alternativen:
Um Zeit überbrücken zu können, sollten im Vorhinein kleine Alternativen überlegt werden. Das kann passieren, weil das Essen kochen länger dauert hat als gedacht oder weil ein Spiel schneller beendet wurde als gedacht. Mit den Alternativen kommt selbst in Wartezeiten kein Langeweile auf.
 

Wetter:
Wenn Spiele im Freiem geplant werden, sollte es zusätzlich immer eine Schlecht-Wetter-Alternative geplant werden.
 

Gastgeschenke:
Den Gästen könnte etwas von der Geburtstagaktivität mitgegeben werden: z.B.: ein Teil aus der Schatztruhe der Schnitzeljagd oder das Selbstgebastelte. Stifte, kleine Blöcke, Tassen gibt es oft für wenig Geld in vielen Läden.

Der Tag des Kindergeburtstags. Jetzt dürfte nichts mehr schief laufen, oder? Falsch! Jetzt kommt die dritte Phase: die Durchführung des Geburtstages.

  • Spontanität und Flexibilität:
    Geburtstage verlaufen oft anders als sie geplant waren, besonders wenn Kinder mit dabei sind. Deswegen ist ein gewisses Maß an Spontanität und Flexibilität der organisierenden Person von Vorteil.
  • Alternativen anbieten und annehmen:
    Wenn das Programm bei den Kindern überhaupt nicht ankommt, sollte auf die Vorschläge der Kinder eingegangen werden.
  • Spaß haben:
    Wichtig als Organisator ist es, selbst mit Spaß bei der Sache zu sein. Dann fällt es einem auch leichter dem Geburtstagskind und den Gästen auch wirklich zu zuhören und auf ihre Wünsche während der Planung oder am Tag selber einzugehen.

Kommentare

Ich habe in meiner Jugend auch Kindergeburtstage gegen Bezahlung gemacht. Das war eine Win-win-win Situation. Die Eltern konnten sich ausruhen, die Kinder und ich hatten viel Spaß und ich konnte mir was dazu verdienen.
Kann ich jedem Jugendlichen Menschen der Kinder mag nur empfehlen.

Danke für den Artikel.