Drupalcamp Frankfurt 2014

Tolle Drupalcamp Frankfurt Sitze

An die Drupaler die dies lesen: Dieser Blog ist eine reine Spielwiese und sieht mit Absicht so häßlich aus. Stört euch daran nicht :). Außerdem ist dies ein persönlicher Blog, also ist hier auch persönliches beschrieben, und nicht eine professionelle Bewertung der Inhalte.

Am Wochenende 12.04.2014 und 13.04.2014 fand das Drupalcamp in Frankfurt statt. Da ich erst am Samstag früh angereist bin, habe ich die WarmUp Party am Freitag Abend nicht mitbekommen. Anscheinend gab es aber Karaoke. Nach einer problemlosen Anreise zum Universäts-Gebäude in der Gräfstraße in Frankfurt war mein erster Schocker die Toiletten. Da gibt es nämlich kein Toilettenpapier. Zum GlücFrankfurt Universität Toilettenpapierk habe ich das rechtzeitig geprüft. Ziemlich verdattert schaute ich umher und entdeckte vor den Kabinen einen Rollenhalter. Ich versuchte zuerst, die Rolle da heraus zu bekommen, das geht aber nicht. Es ist wohl so gedacht, dass das Toilettenpapier vorher draußen mitgenommen werden muss. Zum ersten Mal in meinem Leben musste ich abschätzen, wieviel Papier ich wohl in der Sitzung benötige. Muss man erlebt haben. Das Frühstück bestand für mich aus Brezel und Mate, damit war ich dann wieder besänftigt.

Los ging es dann mit den Sessions.

Die Keynote von @mortendk war kurzweilig und inhaltlich sehr interessant. So richtig überzeugt hat mich nur die Twig Syntax nicht - ist es wirklich einfacher, eine weitere Syntax zu lernen, statt PHP zu benutzen? Ob ich nun "if (foo == bar)" { schreibe oView of the room at the keynote of @mortendkder "{% if foo == bar %}" dürfte doch relativ egal sein. Geht es um das "<?php" ? Dann können wir dafür meinetwegen {{ verwenden. Naja, mein Gejammer nutzt nichts, das wird wohl kommen. Weniger Klassen und divs, davon hat Morten mich überzeugt, das ist gut. Auch die neuen Debug Möglichkeiten sind genial. Da kann ich mich dann doch wieder drauf freuen.

In der folgenden Session von Robert Douglass ging es um "Open Source as a Service". Robert ist bekannt in der Drupal Welt, unter anderem für seinen wiederholenden Vortrag der letzten Jahre mit der Aussage, dass wir Produkte anbieten sollten statt nur unsere Zeit zu verkaufen. Dies hat er nun auf Services gedreht, aber das interessante ist das gleiche Ziel dahinter. Er möchte die Drupal Unternehmen dazu bringen, mehr Geld zu verdienen, damit diese wiederum Ressourcen stellen können um Drupal weiter zu entwickeln. Dazu braucht es skalierbare1 Geschäftsmodelle. Das ist die Gemeinsamkeit beider Vorträge, der Unterschied liegt im Vorschlag des skalierbaren Geschäftsmodells. Sehr interessant, und das wird mich weiter beschäftigen.

Eduard Wankentin und Johnny Thans Twittergespräch

Nach der Mittagspause ging es um Sharepoint und Drupal. Die Session war als "Beginner" Session kategorisiert. Da ich mich auf Twitter kurz mit einem der beiden Vortragenden ausgetauscht habe, bin ich dann in die Session gegangen. Es war interessant und ich habe daraus gleich eine Geschäftsidee entwickelt. Da werde ich mich mal dran setzen - danke für die Ideen. Inhaltlich war die Aussage, dass beide Seiten (Drupal und Sharepoint) genügen Schnittstellen zur Verfügung stellen um gemeinsam betrieben werden zu können. Dies kann gut als Einstieg von Drupal in die etwas größeren Unternehmen genutzt werden. Diese werden meist schon SAP und/oder Sharepoint nutzen und auch nicht davon weggehen. Ein guter Gedanke, den ich eventuell in den nächsten größeren Kundenprojekten weiter verfolgen kann.

Als nächstes kam die Session mit Karsten Frohwein2 zum Thema "Drupal 7 Content Management Strategien". Die vorgestellten Alternativen zu vielen Inhaltstypen fand ich interessant zusammengefasst, war aber jetzt nichts wirklich neues für mich dabei. Die anschließenden Diskussionen3 zum Asset Management fand ich für unser locally-Projekt wiederum interessant.

Die nächste Runde Sessions habe ich ausgesetzt, danach bin ich zur Session über die Drupal-User Groups gegangen. Außer die DUG Berlin laufen alle schlecht, so die Quintessenz. Diese Session haben wir dann später noch weiter geführt und über den Drupal e.V. gesprochen. Am Sonntag wird Florian Klare noch erzählen, warum er als Vorstand zurücktritt.

Das Hotel in Frankfurt wollte ich eigentlich noch empfehlen, aber ich kann es nicht tun. Ich schaue inzwischen bei der Hotelbuchung nicht mehr nach WLAN weil ich davon ausgehe, dass das Hotel WLAN hat. Hat dieses Hotel auch, aber es kostet zusätzlich. Liebes Hotel, das geht imho 2014 nicht mehr und deswegen KEINE Empfehlung von mir4.

Den Samstag abend habe ich geschwänzt, den Tweets nach zu urtilen sind manche aber sehr lange wach geblieben. Ausgleich war also genügend da.

Am Sonntag war ich in der Keynote zum Thema Composer. Danach in der Session meins Hosters drupalconcept (Markus Heurung), in der es um Vagrant ging. Da ich noch nie mit ThemeKey gearbeitet habe, habe ich mir die Session ausgesucht, aber so wirklich bruche ich das nicht in meinen Projekten. Die leckere Mittagspause hatte Henry voll im Griff - als jüngster Besucher der Konferenz ;). Eine halbe Session saß ich noch bei Drupal e.V. und dann musste ich zum Zug.

So, der Sonntag wurde jetzt etwas schneller abgehandelt, aber wer es genauer hätte wissen wollen, hätte dabei sein sollen. Beim nächsten Mal dann. Mir hat es einiges gebracht und viel Spaß gemacht.

 

Danke an die Orga des #dcffm. Ihr habt einen tollen Job gemacht. Danke auch an die Sponsoren, ohne die so ein Event nicht möglich wäre.

Edit: Rechtschreibfehler verbessert. (15.04.2014)